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Les insolites de LPL

   Brief an die Freunde und Wohltäter


Mgr Fellay, Generaloberer der FSSPX

 

Liebe Freunde und Wohltäter!

 

Unsere Freuden

Wie sehr freuen wir uns doch, Ihnen von Zeit zu Zeit die Freuden unseres Apostolates mitzuteilen! Welche Wunder der Gnade können wir jeden Tag bestaunen! Danken wir dem allmächtigen Gott, seien wir voll Dankbarkeit für die Wohltaten, die uns durch die Vermittlung des Unbefleckten Herzens Mariens gewährt werden. Das Leben der Priesterbruderschaft ist wahrhaftig - wir wagen das Wort - ein permanentes Wunder. Es drückt das Eingreifen Gottes in unserer bescheidenen Geschichte aus, das Eingreifen Unserer Lieben Frau, der heiligen Engel, all jener, die uns umgeben, die uns wohlwollen, unserer Freunde im Himmel, die wir nicht sehen und an die wir unglücklicherweise so wenig denken, obwohl sie uns so nahe sind, so bereit, uns zu helfen, so wirkmächtig! Sie sind real, sie sind Teil unserer Geschichte und ihre manchmal greifbare Hilfe zwingt uns, diese wunderbare Realität der Gemeinschaft der Heiligen zu akzeptieren. Wenn wir unsere eigenen Kräfte und die Ergebnisse unserer Anstrengungen vergleichen, dann sind wir gezwungen zuzugeben, daß dies nicht aus uns heraus kommt.

So viele neue Gebäude, Kapellen - überall auf der Welt, auf den Philippinen, in Indien, in Südamerika, in Nordamerika, in Europa, im Osten - sind ebenfalls Zeichen einer beeindruckenden Vitalität der Gnade. Die Erfahrung hat uns gelehrt, daß selbst die Opposition des Klerus, auf die wir sehr stark in jenen Regionen treffen, wo wir erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit etab­liert sind, der guten Sache dient. "Alles gereicht denen, die Gott lieben, zum Besten."

Unsere Sorgen und Schmerzen

Wir möchten mit Ihnen auch einige Sorgen und Schmerzen teilen.
Zunächst in der Ukraine.
In den vergangenen Monaten mußten die Priester, die uns über die Bruderschaft St. Josaphat unterstützen, wütende Angriffe von seifen ihres Bischofs, des Kardinals Husar, über sich ergehen lassen. Letzterer hat gegen Pater Wasyl und dessen Gefährten durch den Rundfunk die große Exkommunikation verhängt. Weil sie mit einer schismatischen Bewegung verbunden seien...
Diese Zensur, die schwerste, die man im Ostkirchenrecht finden kann, wurde ohne vorhergehenden Prozeß auferlegt. Nach dem Rekurs des Paters an Rom bemüht sich der Kardinal, den Vorgaben des Gesetzes zu folgen. Dies bestand für ihn darin, den rechtsfreien Raum auszufüllen und so das vorgefaßte Urteil zu rechtfertigen. Nihil novi sub sole.
Natürlich versuchen die kirchlichen Autoritäten auch, die Kirchen zurückzugewinnen, einschließlich jener, die Pater Wasyl erbaut hat. Das ist allerdings ein harter Schlag, und Ihre Gebete werden sie unterstützen in diesem Kampf, der für sie neu ist. Bisher haben sie ihren Glauben gegen einen schrecklichen Feind, den atheistischen Kommunismus, verteidigen müssen, jetzt sind es ihre eigenen Hirten, die sie angreifen.
Bislang halten sich die Priester gut, die Gläubigen stehen ihnen bei. Aber jedesmal sind es Seelen, die verunsichert sind; manche verlassen angewidert alles... die bekannte Geschichte.

Und von seiten Roms ?

Beginnen wir mit Fatima. Im vergangenen Jahr wurde der Bau eines neuen multireligiös nutzbaren Gebäudes angekündigt.
Selbst in den offiziellen Publikationen des Heiligtums wird Stillschweigen gewährt über die Natur des Projektes, die Handlungen sprechen jedoch deutlich: am 5. Mai hat sich eine Gruppe Hindus des Erscheinungsorts der heiligen Jungfrau bemächtigt - natürlich mit voller offizieller Erlaubnis. An diesem heiligen Ort, der den Katholiken so teuer ist, haben sie sich ihrem Götzendienst hingegeben:

« Das ist ein einzigartiger und bisher nie dagewesener Moment in der Geschichte des Heiligtums. Der Hindu-Priester oder Sha Tri rezitiert am Altar das Shaniti Pa, das Gebet für den Frieden. Man sieht, wie die Hindus ihre Schuhe ausziehen, bevor sie sich der Barriere des Heiligtums nähern, während der Priester die Gebete am Altar des Heiligtums spricht.

Der Bischof und der Rektor des Heiligtums wurden anschließend herausgeputzt mit einem hinduistischen Gebetsschal... die alte Geschichte. Welch eine Provokation gegen das Christentum!

Nun zur Übereinkunft !

Je mehr die römischen Autoritäten solche Greuel zulassen oder, schlimmer noch, unterstützen, desto weiter entfernen sie sich von jeder Übereinkunft mit der Tradition. Niemals werden wir uns an solche Affronts gegen unsere Mutter im Himmel, die Muttergottes, gewöhnen. Man fragt sich manchmal, ob nicht nur der Glaube, sondern sogar der gesunde Menschenverstand verlorengegangen ist. Deus non irridetur. Gott läßt seiner nicht spotten.
Derartige Handlungen rufen nach Sühne. Und wir überlegen ernsthaft, zu einem solchen Akt feierlichen Protests im kommenden Jahr nach Fatima einzuladen.
Was Rom direkt betrifft, so besteht Rom darauf, daß wir den Vorschlag einer Personaljurisdiktion akzeptieren. Das Problem liegt nicht in der juristischen Formulierung, die uns im Prinzip annehmbar erscheint, obgleich wir nicht die konkreten Elemente und Implikationen einer solchen „juristischen Formulierung" kennen. Das Problem liegt noch immer auf der Ebene der Lehre, des christlichen Geistes, der - und das ist die ganze Frage - den doppeldeutigen Texten und den für das übernatürliche Wohl der Gläubigen verheerenden Reformen innewohnt oder nicht. Wir spüren sicher eine wachsende Sympathie bei manchen Bischöfen, auch in Rom. Wir scheinen voranzukommen, es scheint, daß die Tradition Fortschritte macht in der katholischen Welt. Aber dies reicht noch nicht aus. Wir haben vor kurzem offiziell um die Rücknahme des Exkommunikationsdekrets gebeten, als ersten konkreten Schritt von Seiten Roms. Dies würde das Klima verändern, und wir könnten besser sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Eines ist sicher: wir wollen nicht die Situation, in der sich die Priesterbruderschaft St. Petrus und die Mehrzahl der Ecclesia-Dei-Gruppen befinden. Sie sind geknebelt, ihnen ist nur erlaubt, die tridentinische Messe zu lesen. Sie befinden sich die meiste Zeit über in geradezu widerwärtigen Situationen. Kardinal Castrillón hat vollkommen recht, wenn er fordert, daß Traditionalisten nicht Bürger zweiter Klasse1 sein dürfen. Aber ist es nicht Rom, dem es zuerst zukommt, diesen Zustand zu ändern?

Das sind Gebetsintentionen, liebe Wohltäter. Seien Sie unserer tiefen Dankbarkeit für alle Ihre Opfer versichert, die so kostbar, Gott so wohlgefällig sind und die uns machtvoll in unserem Apostolat helfen. Möge Gott sie Ihnen vergelten, das Heiligste Herz Sie segnen und seine allerseligste Mutter Sie und Ihre Familien beschützen.

Am Fest des Heiligsten Herzens Jesu 2004 (18 Juni 2004)

† Bernard Fellay
Generaloberer

 

 


Samedi 26 juillet 2014
06:18 21:37

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